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Willkommen auf der Homepage des Evangelisch-reformierten Forums St.Gallen

Das Evangelisch-reformierte Forum St.Gallen ist gemäss Statuten ein Verein mit Sitz in St. Gallen. «Seine Aufgaben sind gesamtkirchliche Veranstaltungen in der Region St.Gallen und die Wahrung gemeinsamer Anliegen der städtischen Kirchgemeinden.» (Art. 1) «Das Evangelisch-reformierte Forum St.Gallen führt mit kirchlicher Hilfe die Evangelisch-reformierte Paar- und Familienberatung St.Gallen.» (Art. 2) Das Programm des Evangelisch-reformierten Forums St.Gallen wird durch die «Grosse Kommission» geplant und vom Präsidenten im Gespräch mit einem Arbeitsausschuss organisiert. Präsident ist seit dem Jahr 2000 Pfarrer Andreas Schwendener, St.Gallen.

>>> zum neuen Winterprogramm 2011/2012 >>> hier, zum Einladungsschreiben >>> hier

 

Vorträge im Februar 2012

«Komm, Heiliger Geist!»

Vier Vorträge mit Diskussion, jeweils montags, 20 Uhr, im Festsaal St.Katharinen, St.Gallen (>>> Wegbeschreibung)

peng

Montag, 6. Februar, 20 Uhr

Geistesgegenwart heute. Die Sehnsucht nach spiritueller Erfahrung

Mit PD Dr. theol. Simon Peng-Keller, Dozent für Theologie des geistlichen Lebens, Theologische Hochschule Chur/Universität Zürich

Der Vortrag geht der Frage nach, wie sich Gottes Geist vergegenwärtigt und sich erfahrbar macht. Gibt es Orte, an denen Gottes Geist präsenter ist als an anderen? Weht er nicht überall im gleichen Masse? Was bedeutet es, die Präsenz des Geistes zu erfahren? Sind lebensdienliche «Inspirationen» schon als Geisterfahrungen zu interpretieren? Oder zeichnen sich Geisterfahrungen durch eine nicht-alltägliche Erfahrungsqualität und -intensität aus?
(Vorgängig von 19.15 Uhr bis 19.35 Uhr: Hauptversammlung des Evang.-ref. Forums St.Gallen)

 

uelinger

Montag, 13. Februar, 20 Uhr

Wozu dient der Heilige Geist? Eine religionswissenschaftliche Annäherung

Mit Prof. Dr. Christoph Uehlinger, Ord. Professor für Allgemeine Religionsgeschichte und Religionswissenschaft an der Universität Zürich

Wie und wo kamen Menschen dazu, von einem «Geist» zu sprechen, um Kommunikation in einer göttlichen Anderswelt
und Kommunikation Gottes mit ihrer eigenen Welt zu begreifen? Der religionswissenschaftliche Zugang kann aufzeigen,
welche Vorstellungen Menschen in Geschichte und Gegenwart mit dem «Geist» verbunden haben und welche
Funktionen die Rede vom Geist in verschiedenen Kontexten haben kann.

vollenweider

Montag, 20. Februar, 20 Uhr

Erkenntnis, Ekstase und Vollmacht – Geisterfahrungen im frühen Christentum

Mit Prof. Dr. Samuel Vollenweider, Lehrstuhl für neutestamentliche Wissenschaft, Universität Zürich

Viele Geisterfahrungen im frühen Christentum beziehen sich auf prophetische Erwartungen. Was im alten Bund dem
Volk Israel verheissen war – Einsicht, Gottesschau und ein Leben im Geist, das sollte jetzt Wirklichkeit werden. Wie
äusserten sich diese Erfahrungen? Welche Rolle spielten sie im Kontext der Gemeinde und warum führten sie auch zu
Zwist, Konkurrenz und zur Verbannung aus der Kirche? - Ein kritischer Rückblick auf die Frühzeit des Christentums.

 

faber

Montag, 27. Februar, 20 Uhr

Heiliger Geist – oder: die freundschaftliche Inspiration

Mit Prof. Dr. Eva-Maria Faber, Ordentliche Professorin für Dogmatik und Fundamentaltheologie, Chur

Die «Selbstverwirklichung» lautet eine der idealen Zielvorstellungen menschlichen Lebens, heute schon überholt vom
Ideal der «Selbsterfahrung». Dahinter steht die Frage: Wie bin ich authentisch ich selbst, und was entfremdet mich
von mir – zumal wenn ich mit anderen Menschen verwoben und in Strukturen eingebunden bin? Hat vielleicht der
Heilige Geist mit dieser Frage zu tun?

 

Seit seiner Gründung im Jahr 1919 hat das Forum (ehemals «Freie Protestantische Vereinigung») gegen 700 Vorträge und seit 1924 jährlich eine Reformationsfeier organisiert.