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Vier Vorträge im Februar 2026: Macht und Ohnmacht Im Centrum St.Mangen, St.Gallen, jeweils montags, 19.30 Uhr 9.2.2026: Macht und Ohnmacht des Menschen – in Goethes «Faust» Referent: Johannes Anderegg, Literaturwissenschaftler und Altrektor HSG
16.2.2026: Macht und Ohnmacht der Imperien – das Beispiel USA Referent: Christoph Frei, Staatswissenschaftler, Universität St.Gallen Zunächst und allgemein: was ist ein Imperium? Wie entstehen, wie funktionieren und vergehen solche Strukturen– und was hätten sie mit Macht zu tun? Sodann, mit Blick auf die Vereinigten Staaten: Was sind Eigenheiten der amerikanischen Spielart eines Imperiums? Welche Motive treiben Prozesse imperialer Ausdehnung, welche Narrative begleiten und bemänteln sie? Welche Kosten erwachsen aus imperialen Strukturen? Welchen Nutzen zieht das Land daraus, welche Vorteile fallen anderen Ländern und Gesellschaften zu? Was wären natürliche Grenzen selbst einer Supermacht? Solche Aspekte nimmt der Referent in seinem Vortrag auf – und geht auf Ihre Fragen ein. Aufzeichnung auf YouTube: https://youtu.be/0S4Hd8e6Aac
23.2.2026: Macht und Ohnmacht Gottes – Neuinterpretationen im Judentum und Christentum Referent: Konrad Schmid, Prof. für Alttestamentliche Wissenschaft und Frühjüdische Religionsgeschichte, Zürich Gott ist allmächtig und kann alles, nichts ist ihm unmöglich. So wird der jüdische und christliche Gott häufig gesehen, doch die Bibel, sowohl im Alten wie auch in Neuen Testament, kennt auch andere Sichtweisen. Gott kann alle Macht der Welt zugeschrieben werden, er kann aber auch im Stillen wirken und bei den Armen und Ohnmächtigen sein. Das Hiobbuch klagt sogar den Machtmissbrauch Gottes an, während das Neue Testament anfängt, Gottes Macht mit seiner Ohnmacht zusammenzudenken. Wie können diese biblischen Konzepte interpretiert werden, wie sind sie entstanden und was bedeuten sie? Aufzeichnung auf YouTube: https://youtu.be/XJuUkKVvQtM
2.3.2026: Macht und Ohnmacht der Medien – Information, Propaganda Referent: Daniel Süss, Prof. für Medienpsychologie und Kommunikationswissenschaft an ZHAW u. Universität Zürich Die publizistischen Medien werden gerne als «vierte Gewalt» in der Gesellschaft bezeichnet. Die Sozialen Medien reduzieren jedoch zunehmend die Macht des Journalismus und gefährden die vielfältige Meinungsbildung. Wie mächtig sind heute die verschiedenen Medientypen und wie sind sie mit politischen und ökonomischen Kräften vernetzt? Wie mächtig oder ohnmächtig sind die Mediennutzenden? In Sozialen Netzwerken begegnen wir einem Potpourri von News und Fakenews, Wichtigem und Belanglosem. Menschen versuchen mit Medienkompetenz und einem für sie passenden Medienrepertoire ihre Orientierung zu erhalten, um der drohenden Ohnmacht zu begegnen. Aufzeichnung auf YouTube: https://youtu.be/QMedg69ZZEM
-------------------------- Die Veranstaltungen werden unterstützt durch den Erwachsenenbildungsfonds der Evangelisch-reformierten Kirchen der Kantone SG/AR/AI, www.lebengestalten.ch Veranstalterin: Evangelisch-reformiertes Forum St.Gallen
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